Piastenschloss in Ratibor (mit Kapelle)

Das Piastenschloss in Ratibor zeugt von der Größe dieser Stadt im Mittelalter als hier die oberschlesischen Herzöge residierten und die Stadt faktisch die Hauptstadt Oberschlesiens war.

Gegenwärtig ist es das wertvollste denkmalgeschützte Objekt der Stadt. Der erste Vermerk über die Ratiborer Burg stammt aus dem Jahr 1108. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde sie zum Sitz des Hofes von Mieszko I. Laskonogi (Kreuzbein), dem Herrn von Ratibor und dem Herrscher Polens. Etwa um 1290 hat Herzog Przemysł I. den Bau einer gotischen Kapelle in Auftrag gegeben, die den Namen des hl. Thomas von Canterbury, einem englischen Märtyrer, erhielt. Kunsthistoriker sind sich einig, dass die Kapelle, die eine Perle der oberschlesischen Gotik darstellt, das wertvollste Objekt dieser Art in Polen ist. In letzter Zeit gründlich restauriert, wird sie auch wegen der Ähnlichkeit mit der berühmten Pariser Kapelle als schlesische Sainte-Chapelle bezeichnet.

Heute ist das Piastenschloss voller Leben. Selbstverständlich steht es für Besucher offen, in den Schlossgemächern werden lokale Ausstellungen präsentiert, im Schlosshof wiederum finden verschiedene ungewöhnliche Veranstaltungen statt. Hier befindet sich auch die Touristeninformation.

Bildergalerie

Partner

Stowarzyszenie Gmin Dorzecza Górnej Odry Moravian-Silesian Tourism, s.r.o. Stowarzyszenie Rozwoju i Współpracy Regionalnej Olza Opolska Regionalna Organizacja Turystyczna Střední Morava – Sdružení cestovního ruchu Královéhradecký kraj Destinační společnost Východní Čechy Stowarzyszenie Region Beskidy Regionální rada rozvoje a spolupráce se sídlem v Třinci, z.s. Jeseníky – Sdružení cestovního ruchu Dolnośląska Organizacja Turystyczna
Przekraczamy granice 2014-2020